Konzept des Horts

Konzept des Horts

 

Was kann man tun,
 wenn man eine Freistunde hat, in der Mittagspause oder nach dem Unterricht? Mit Freunden spielen oder im Hort aktiv sein.
 Im Rahmen der offenen Ganztagsschule gibt es an dieser Grundschule die Möglichkeit auch außerhalb von Unterricht und Arbeitsgemeinschaften an einem Angebot im Hort teilzunehmen. Hier besteht fern von schulischer Zielgebundenheit ein freies Übungsfeld, in dem multimedial jeder die eigene Kreativität als besondere Leistung erfahren und in seinen Alltag einbeziehen kann. Unsicherheiten und Ängste wie „das kann ich doch nicht" werden abgebaut. Im Verlauf der Auseinandersetzung mit Materialien formt sich das Produkt sowie auch die aktiv gemachte innere ästhetische Erfahrung. Das wiederum ist ein grundlegendes Element kindlicher Selbstfindung.



Unsere Ziele
Die Kommunikations- und Sozialfähigkeit werden trainiert. Konzentrationsfähigkeit, sprachlicher Ausdruck durch „learning by doing“ und manuelle Geschicklichkeit werden gefördert. Die Lust des Hervorbringens, bei Kindern natürlich angelegt, wird in schöpferischer Atmosphäre stimuliert und angeregt. Der Hort bietet Ihrem Kind die Möglichkeit, durch den Aufenthalt im deutschen Sprachumfeld, die deutsche Sprache zu verfestigen und zu trainieren. Dabei wird in kindgerechter Art und Weise die primäre Anwendung und Sprachfertigkeit gefördert.

 Die altersgemischte Gruppe in der Freizeit am Nachmittag bietet dem Kind  viele Möglichkeiten, soziales Verhalten zu erlernen. Gekennzeichnet durch Sympathie und gegenseitigen Respekt haben die Kinder bei uns die Gelegenheit, Beziehungen aufzubauen. Sie lernen die Fähigkeit sich in andere Personen hineinzuversetzen und somit eine Empathie und Perspektivenübernahme zu entwickeln. Die Kinder erfahren, dass auch andere Kinder Bedürfnisse haben, und dass diese akzeptiert werden müssen. Sie erkennen eigene Bedürfnisse und lernen diese auch auszudrücken und zu bewerten. Im Umgang miteinander denken sich die Kinder gemeinsam Lösungen aus und lernen umzudenken. Sie werden konfliktfähig.


Kinder brauchen Rückzugsmöglichkeiten, aber auch Raum, den sie selbst verändern können und dürfen. Sie erobern sich in der Freizeit selbst ihren Raum, schaffen sich Nischen und Ecken, in denen sie alleine sein können, wo geflüstert und getuschelt wird. Dies alles brauchen sie, um ihren Lebenshorizont zu erweitern und eigene Erfahrungen im sozialen Bereich machen zu können. Es geht darum, dem Kind beim Aufbau einer stabilen Persönlichkeit zu helfen.



Die Methoden

Eine offene Spiel- und Lernsituation, ohne Bewertung eines möglichen Endproduktes, in der die Kinder selbst entscheiden, ob, bzw. wann sie mitmachen, kann Anreize schaffen zum Probieren und Experimentieren, zum eigene Grenzen überschreiten, zum selbstständigen Finden und zum aktiven Gestalten.

 Themenorientierte Arbeiten und Projekte bereichern das Angebot. Projekte ermöglichen eine besondere Lernsituation und erlauben Fertigkeiten und Fähigkeiten auf ein gemeinsames Ziel hin einzusetzen. Projektarbeit ist dazu geeignet, die Motivation, Selbstständigkeit und die Einsicht in die Notwendigkeit bestimmter Tätigkeiten zu fördern. Sie schafft die Verknüpfung verschiedener Inhalte und Techniken und eröffnet so neue Wahrnehmungsbereiche. Bekanntes wird aufgearbeitet, Neues erfahren. 
Durch ein multimediales Angebot (bildendes Gestalten, Theater, Musik, Computer, Handwerk usw.) erhält das Kind Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche und kann seine Interessen und Neigungen abtasten.

Kreatives Tun macht Spaß!


Hort-Team

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