Alle Alltagssituationen und damit alle Situationen,

Alle Alltagssituationen und damit alle Situationen,

in
Alle Alltagssituationen und damit alle Situationen,

in denen Kinder sich bilden, sind sprach- und schrifthaltig und bieten Gelegenheiten zum Lernen. Erwachsene können Kinder zu Sprache und Schrift nicht „hinführen“ oder „befähigen“, aber sie müssen Rahmenbedingungen schaffen und Angebote vorhalten, um die sprachliche Bildung bei Kindern anzuregen und nachhaltig zu unterstützen. Der gelingende Schriftspracherwerb ist notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Bildungsbiographie und für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Deshalb werden im Kindergarten vielfältige Angebote geschaffen, die vor allem eine Literacy-Erziehung angemessen berücksichtigen. Literacy-Erziehung meint die Vielfalt der Möglichkeiten, Kinder von Beginn an in eine anregende und entwicklungsfördernde Gesprächs- und Schriftkultur einzubinden.

Neben der komplexen Fähigkeit der mündlichen Kommunikation (die Wertschätzung von Unterhaltung und Gespräch, Rituale des mündlichen Austauschs und offenere, beiläufige Formen des Dialogs) schließt Literacy-Erziehung auch die Schriftkultur ein. Hier sind nicht nur traditionelle Vorleseangebote gemeint, sondern auch das frühe kindliche Interesse an Schrift im weiteren Sinne: Kinder werden auf Zeichen und Symbole im Alltag aufmerksam gemacht und erfinden selbst welche. Sie kennen sehr unterschiedliche Verwendungskontexte von Schrift, sie erforschen Schriften und experimentieren dabei mit „alten“ und „neuen“ Medien.

In diesem Zusammenhang haben wir die Buchstaben in unserem Namen mal etwas genauer unter die Lupe genommen; wir haben ganz genau zugehört und versucht zu erraten, welche Buchstaben in unserem Namen vorkommen. Begonnen haben wir mit unserem Anfangsbuchstaben, dem Anlaut. Dabei haben wir festgestellt, dass einige Kinder den gleichen Anlaut, denselben Anfangsbuchstaben haben. Nach und nach haben wir unseren Namen schließlich in Buchstaben zerlegt. Wir haben unsere Buchstaben auf buntem Papier aufgezeichnet und ausgeschnitten. Wir haben feststellen können, dass einige mehr Buchstaben in ihrem Namen haben, als andere. In einem weiteren Angebot, haben die Kinder Buchstaben nachgelegt. Sie haben überlegen müssen, wie viele Kinder sie brauchen um bspw. den Buchstaben „A“ zu legen, sodass man später auf dem Foto ein „A“ erkennen kann. Aus diesen „Buchstabenkinderfotos“ haben die Kinder ihren Namen zusammengesetzt.
Die diverse „Buchstaben“- Angebote haben die Kinder inspiriert Buchstaben auch im Freispiel zu erkennen, nachzulegen, nachzubauen,… ; das erarbeitete Wissen im Freispiel zu vertiefen. (Und auch gerade deshalb ist das Freispiel so wichtig und unabdingbar im Kindergartenalltag: Es bietet Raum und Zeit um neuerworbenes Wissen zu festigen und zu vertiefen)

Zugleich waren im Februar auch die „Jäcken“ los um Karneval schrill und laut zu feiern. Wir haben außerdem den vierten Geburtstag von Noah und das japanische Mädchenfest-Hinamatsuri gefeiert.
Als nächstes werden wir in den „klingenden Märchenwald“ gehen und wir sind schon gespannt, wen wir dort treffen werden.
Viele Grüße,
Ihre/Eure Hasen
(Adrian, Kazuma, Thibaut, Anastasia, Emilie, Noah, Livia, Jonas, Kie, Sonia, Luzia und Keisuke und K.Walz)

Hier finden Sie aktuelle Hasenfotos

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