Austausch mit der französischen Schule

Austausch mit der französischen Schule

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Austausch mit der französischen Schule

Die Französisch Kurse unserer gesamten Oberstufe (Klasse 9-12) besuchten am 19. März 2012 die französische Schule, das Lyéee Franco-Japonais de Tokyo, in Asakusabashi. Dieser Austausch ist eigentlich fester Bestandteil unser Schulprogramms, aber durch unglückliche Umstände (Erdbeben, etc....) musste dieser immer wieder verschoben und abgesagt werden. Dies war nun für die Schüler der höheren Klassen das erste Treffen seit eineinhalb Jahren. Deshalb waren wir alle sehr aufgeschlossen und gespannt, was uns erwartet.
Mein Französischkurs hat sich früh morgens am Denenchofu Bahnhof getroffen. Von hier sind wir zur Station in der Nähe der französischen Schule gefahren. Dort war auch der Sammelpunkt der Französischschüler der gesamten Oberstufe. Nach dem alle eingetroffen waren, sind wir zusammen zum Lycée gelaufen.
Die Schule befindet sich in einem traditionellen Viertel und besteht aus zwei gegenüber liegenden „L“-förmigen Schulgebäuden. Diese begrenzen den Pausenhof, der mittig dazwischen liegt. Das eher kleine Schulgelände im Zentrum von Tokyo erweckt einen ausgedienten Eindruck – kein Wunder, denn es stammt aus den 20er Jahren. Das ist wohl auch der Grund, warum ein neues Schulgebäude gebaut wird, in das die französische Schule umzieht.
Als wir ankamen, wurden wir herzlich von der Deutschlehrerin der französischen Schule, Frau Schmidt, begrüßt. Sie hat uns dann nach Altersgruppen in die verschiedenen Klassen zugewiesen, welche wir uns am Tag davor ausgesucht haben. Ich besuchte zusammen mit meiner Freundin den Erdkunde- und Englischunterricht. Wir waren äußerst  erstaunt über den Arbeitsfleiß und der Disziplin der Schüler, später haben wir gehört dass es nicht in allen Klassen so geregelt zuging. Jedoch mussten wir zugeben, dass die französischen Schüler verhältnismäßig viele Hausaufgaben zu  erledigen haben. Doch durch den ganzen Lehrneifer wurden meine Freundin und ich etwas vernachlässigt und waren gezwungen uns selbst zu beschäftigen, so erging es auch einigen unserer Mitschüler.
Zwischen den Unterrichtsstunden haben sich spontan Schüler aus beiden Schulen zusammengefunden. Dies war für mich das Interessanteste am ganzen Tag. Alle Beteiligten haben aktiv daran teilgenommen. Es hat uns beim Kennenlernen der anderen Sprache und Schüler und Schließen von Freundschaften geholfen.
In der Mittagspause wurde uns ein Essen „Bœf Stroganoff“ spendiert, was sehr lecker war und mich direckt an unsere alte Mensa erinnerte. Schade war nur, dass  zum Mittag die französischen Schüler sich nicht zu uns gesellten.
Nach der Mittagspause haben nochmal alle Schüler gemeinsam an einem Deutsch-Französischen Wörterspiel teilgenommen. Zum Abschied unseres Besuches wurde ein Erinnerungsfoto mit allen Beteiligten gemacht. Danach begaben wir uns auf den Heimweg.
Meine Klasse hatte einstimmig  festgestellt, dass wir doch ziemlich glücklich mit unserer DSTY sind und das wir an diesem Tag neue Freundschaften geschlossenen haben. Der eine oder andere hat sogar seine Leidenschaft für diese Sprache entdeckt und wir freuen uns auf den Austausch im nächsten Jahr – vielleicht dann ja auch einmal etwas länger als nur einen Tag lang.

Nicole Kirschner, Klasse 9
 
 
 
 

 

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