Begegnungsfahrt Onoda

Begegnungsfahrt Onoda

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Begegnungsfahrt Onoda

7. – 9. Juni 2012
Nachdem die traditionelle Fahrt nach Kamimachi wegen dem folgenschweren Erdbeben im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte und beschlossen wurde,  den langjährigen Kontakt wieder aufzunehmen,  trat ich in diesem Jahr mit meiner Japanischkollegin Frau Imoto und einer  zehnköpfigen Schülergruppe aus den Klassen 5 a und 5 b die Reise nach Onoda an.

Gespannt und voller Vorfreude trafen wir uns am Donnerstagmorgen an der DSTY , um gemeinsam, nach Nakamachidai zu gehen,  wo wir unsere Fahrt zunächst mit der U-Bahn begannen und in Tokyo schließlich in den  Shinkansen stiegen, der uns nach Kamimachi brachte.

An der Higashionoda-Schule wurden wir von den Gastgebern sehr herzlich empfangen und bei lustigen Spielen wurden die ersten Kontakte geknüpft.

Sehr munter verlief die anschließende Busfahrt zur Kanohara-Grundschule, bei der wir bereits von der Klasse begleitet wurden, mit der wir die nächsten Tage verbrachten.  Nach einer interessanten Führung durch die Schule, die inmitten von sattgrünen Reisfeldern liegt, warteten unsere Schüler gespannt auf ihre Gastfamilien, bei denen sie während unseres Aufenthalts wohnten.

In den Familien fühlten sich unsere Schüler sofort sehr wohl und erzählten am anderen Morgen begeistert von ihren Erlebnissen: Frösche fangen, Kühe füttern, Baseball spielen, Onsenbesuch und vieles mehr.

Auch an diesem Tag wartete ein abwechslungsreiches Programm auf die Kinder.  Viel Spaß hatten alle bei den Fangspielen in der Sporthalle als auch bei den ersten Taiko-Versuchen und dem  Einradfahren.  Ausgerüstet mit Schaufeln, Eimern und Gießkannen marschierte anschließend die ganze Truppe zu einem nahegelegenen Weg, dessen Rand  in einer gemeinsamen Pflanzaktion mit einer Seniorengruppe verschönert werden sollte. Innerhalb kürzester Zeit hatten die vielen fleißigen Hände zahlreiche Blumensetzlinge eingepflanzt und Groß und Klein bestaunte stolz das gemeinsame Werk.

Nach einem leckeren Mittagessen in der Schule ging es in eine Töpferwerkstatt, wo jeder mit großem Eifer ein Gefäß anfertigte und dabei richtige Kunstwerke entstanden.

Zum Abschluss des Tages trafen sich am Abend alle im großen Garten einer Gastfamilie, wo ein Barbecue veranstaltet, gespielt und getobt wurde.

Sehr herzlich wurden wir am nächsten Morgen in einer kleinen Feier  verabschiedet, Adressen wurden eifrig ausgetauscht und O-miyage wurden überreicht.

Glücklich und zufrieden saßen wir alle auf der Rückfahrt im Shinkansen, im Gepäck einen großen Koffer voll schöner Erinnerungen …

Sabine Gauß, Klassenlehrerin 5 a

Bilder gibt es in der Galerie





 

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