Projektwoche Grundschule

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Reise um die Welt

In der Woche vor den Osterferien wurden die Grundschulräume von den Lerhkräften in verschiedene Länder und Kontinente verwandelt und warteten darauf, von rund 120 reiselustigen Kindern angeflogen zu werden.
Am Flughafen "Aula" begann das große Abenteuer und alle Reiselustigen schauten einen Film, in dem ein Künstler in atemberaubender Geschwindigkeit die ganze Welt zeichnete. Anschließend wurden die Pässe verteilt und damit die Ziele festgelegt.
Mit ihrem Reisepass in der Hand starteten die Kinder und kamen jeden Tag in ein anderes Land/ einen anderen Kontinent. Dort erlebten sie viele spannende und interessante Dinge und bekamen bei der Abreise natürlich auch einen amtlichen Stempel in ihren Pass.

In Deutschland bereisten die Kinder verschiedene Städte und lernten lustige und spannende kulturelle Bräuche kennen. Ihre Erlebnisse hielten sie in einem aufwändig und schön gestalteten Filmbuch fest.
Auf dem afrikanischen Kontinent gab es gleich mehrere Reiseziele. Hier wurde lybisches Brot gebacken, verschiedene Trommelrhythmen ausprobiert und landestypische, fröhliche Feste gefeiert.
In einem weiteren afrikanischen Land, Ghana, stand das Spielen im Mittelpunkt. Dort wurde ein traditionelles Spiel namens Mancala gespielt und aus bemalten Eierkartons selbst hergestellt.
Weiter ging es für einen Teil der Kinder nach Simbabwe, wo ein traditionelles Begrüßungslied mit verschiedenen Percussioninstrumenten gelernt wurde und jedes Kind seine eigene Trommel bastelte.
In Kuba erlebten die kleinen Touristen lateinamerikanische Rhythmen und lernten ein Lied des kubanischen Karnevals, zu dem sie die Hüften schwingen durften und eine Menge Spaß dabei hatten.
Ebenfalls in Amerika erfuhren die Reisegäste etwas über die Bedeutung religiöser und kultureller Bräuche der Ureinwohner und stellten z.B. Traumfänger, Sorgenfresser und magische Augen her.
Ein weiteres beliebtes Reiseziel war Australien. Hier tauchten die Kinder in die Welt der Aboriginies ein und betätigten sich künstlerisch mit verschiedenen Mal- und Drucktechniken, z.B. auf Stein und Stoff.
Gleich mehrere Länder wurden von kampfsportbegeisterten Kindern bereist. Auf dieser Reise kam so manch einer ins Schwitzen, denn: in Griechenland wurde gerungen, in Amerika geboxt, in Japan Karate gelernt und in Brasilien Capoeira getanzt.
Ebenfalls bewegt ging es zu beim Rennen zum Südpol, wo mit Scott und Amundsen mitgefiebert, gefroren, gerätselt, gekämpft und um die Wette gelaufen wurde.

Am Donnerstag um 13.15 Uhr landeten alle Fluggäste wieder sicher auf dem Flughafen "Aula", wo sie ihre Souvenirs, Bilder und Erlebnisse den anderen Reisenden und den wartenden Eltern und Freunden stolz präsentierten.

Nach dieser aufregenden und erfahrungsreichen 4-Tagesreise waren sich alle Kinder einig: So macht Schule richtig Spaß!

E. Kliem

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