Sprachliche Bildung

Sprachliche Bildung

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Sprachliche Bildung

Liebe Leserinnen und Leser!
Kindergarten ist mehr….  als ein Bilderbuch vorlesen!
„Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.“ Ludwig Wittgenstein

Als Deutscher Auslandskindergarten verstehen wir es u.a. als unsere Aufgabe, die Spracherziehung  in den Vordergrund unserer täglichen pädagogischen Arbeit zu stellen. Sprache entfaltet sich nur durch die Schaffung anregender und intensiver Kommunikationsanlässe, d.h durch Gespräche, im spielerischen Miteinander, in Rollenspielen, singend oder auch anderen Interaktionen  mit Kindern und Erwachsenen, wie z.B. gemeinsame Bewegungseinheiten, Märchenkreise etc.
Um dem einzelnen Kind professionelle Sprachförderung zu bieten, bedarf es eines geschulten Erziehungspersonals, das einerseits als Sprachvorbild dem Kind neuen Input bietet, jedoch auch als Zuhörer fungiert und möglichst viele Fragetechniken beherrscht. Daher ist es unseres Erachtens von großer Bedeutung, das Kind nach seinem individuellen Entwicklungsstand zu fördern und dabei darauf zu achten es nicht zu überfordern oder zu unterfordern.
„Wir Menschen zeichnen uns durch Sprachbegabung aus. Durch sie können wir Bedürfnisse und Gefühle in für andere Menschen verständlichen Worten oder auch nonverbal ausdrücken. Sprachlosigkeit, Sprachunfähigkeit oder Sprachstörungen beeinträchtigen den Menschen als Ganzes. Denn die Sprache ist Ausdruck unserer Persönlichkeit und Teil unserer Identität.“ (Kranzl.-Greinecker M; Unsere Kinder: 5/2005)

Gerade im sozialen Miteinander kann daher die Förderung gezielter Handlungsabläufe im Kindergartenalltag -Rituale wie z. B. der Morgenkreis, oder auch durch die gezielte Sprachförderung in den einzelnen Kleingruppen, die sprachliche Kompetenz des einzelnen Kindes erweitert werden.
Es ist uns wichtig, dass Kinder viele Gelegenheiten von uns erhalten sich sprachlich auszudrücken, lernen über die Kindergruppe zu hören und kleine Aufträge wie z.B. „Gehe in die Bärengruppe und bitte die Erzieherin dort, dass Sie uns einen Schneebesen leiht.“ umsetzen können. Des Weiteren nach und nach ihren Wortschatz erweitern und sich gegenüber der restlichen Kindergruppe immer präziser ausdrücken lernen.
Vor der sprachlichen Bildung kommt jedoch die sogenannte Sprachfreude und die individuelle Bereitschaft, eine Sprache zu erlernen. Empathie, Akzeptanz und Wertschätzung hinsichtlich einer Sprache und Kultur sind unserer Erfahrung nach eine wesentliche Voraussetzung, um eine Sprache zu erlernen.  Nur durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindergarten kann die sprachliche Kompetenz des Kindes erweitert und gefördert werden.
Für weitere praktische Tipps – durch das Vorstellen unserer Spiel- und Lernmaterialien sowie detaillierte Informationen zur Sprachförderung des einzelnen Kindes im Kindergartenalltag, möchten wir Sie an dieser Stelle ganz herzlich zu unserem Elternabend zum Thema

„Sprachliche Bildung“
am Mittwoch, den 18. April. 2012 um 19:30

zu uns in den Kindergarten einladen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen sowie Ihr Interesse!
Herzliche Grüße,
 Ihr Kindergartenteam!



 

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