Reisspende für die Obdachlosenhilfe

Reisspende für die Obdachlosenhilfe

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Reisspende

Die Reissammlung im Juni 2013 brachte insgesamt 160 kg Reis ein. Vielen Dank für die Unterstützung. Wie üblich wird ein Teil der Reisspenden zur Obdachlosenhilfe nach Yokohama gebracht. Max Schmich und Akira Lentfert berichten von der Übergabe der Reisspenden:
Am 27. Juni 2013 ging die Klasse 11a zusammen mit den Lehrern Herr Zink und Herr Schlichting zur Obdachlosenhilfe nach Isesakichoujyacho, um etwa 85 Kilogramm Reis zu übergeben.
Die Unterstützung der Obdachlosenhilfe durch die DSTY findet schon seit dem Jahr 2009 statt, die Übergabe der Reisspenden wird üblicherweise von unterschiedlichen Klassen durchgeführt.
Unser erster Eindruck von dem Viertel  Isesakichoujyacho war nicht sehr gut, alles war sehr herunter gekommen, arm und schmutzig. Dies lag vor allem an den vielen Obdachlosen die sich auf der Straße aufgehalten haben.
Als wir ankamen, wurden wir herzlich von Pastor Sato begrüßt. Er erzählte über seine Kirche, die in diesem Jahr 20-jähriges Jubiläum feiert, und über das Obdachlosenviertel allgemein.
In diesem Viertel leben mehr als 7000 Obdachlose, darunter auch zahlreiche asiatische Ausländer. Das Durchschnittsalter der Obdachlosen in diesem Bezirk beträgt heute 50 Jahre, durch die schwere körperliche Arbeit  in jüngeren Jahren machen sie einen älteren Eindruck. Auch bekamen wir Einblicke in das Leben früherer Jahre, zum Beispiel, dass Morde und Diebstähle eine alltägliche Tat waren. Dank verschiedener Organisationen wie zum Beispiel Second Harvest Japan nahm die Kriminalität ab und der allgemeine Lebensstandard  verbesserte sich durch Spenden. 
Nach dem Besuch in der Kirche konnten wir einen Blick auf die städtischen Einrichtungen für Obdachlose werfen, z.B. den  Kindergarten, der sehr unterstützungsbedürftig aussah und auch keine wirklich einladende Atmosphäre bot.  
Dieser Besuch war für uns eine einmalige Erfahrung und zeigt uns, dass der erste Eindruck vom reichen Tokyo täuscht und es auch hier große soziale Disparitäten gibt. Außerdem lehrt uns der Besuch, wie wir den armen Menschen mit einfachen Möglichkeiten helfen können.
ALSO SPENDET SO VIEL REIS WIE ES GEHT.  JEDES REISKORN HILFT!

 

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