Stimmungsvolles Charity-Konzert bringt Spendenerlös von 335.303 Yen für Tohoku

Stimmungsvolles Charity-Konzert bringt Spendenerlös von 335.303 Yen für Tohoku

Stimmungsvolles Charity-Konzert bringt Spendenerlös von 335.303 Yen für Tohoku

Der 11. März 2011 wird Japan immer in Erinnerung bleiben. Vor fünf Jahren ereignete sich das stärkste Erdbeben in der Geschichte Japans mit seinen schwerwiegenden Folgen. Zum fünften Jahrestag der Katastrophe veranstaltete die DSTY ein Charity-Konzert zugunsten des Tohoku-Hilfsprojekts von Little Olive. Wir freuen uns den Spendenerlös von 335.303 Yen übergeben zu können. Herzlichen Dank für die großartige Spendenbereitschaft.
Moë Wilde und Nina Tonko (Klasse 9) moderierten den stimmungsvollen Konzertabend, dem mehrere Ehrengäste beiwohnten, wie z. B. der Bürgermeister von Tsuzuki-ku, Herr Hatazawa, und Herr Grabherr als Vertreter der deutschen Botschaft.

Den Zuhörern wurde ein tolles Programm mit hochwertigen musikalischen Beiträgen geboten. Dabei traten im ersten Teil Schüler, Eltern und Lehrer in verschiedenen Duetten und Trios auf. Ein Höhepunkt war sicherlich das Duett für Violine und Klavier, das eigens für diese Veranstaltung vom Komponisten Herrn Schlichting fertig gestellt wurde. Er selbst begleitete Mario Brinkmann (Klasse 9), der Geigte spielte, am Flügel. Hiroko Brinkmann (Klasse 11) meisterte auf ihrer Violine mit Bravour das halsbrecherische Geigenspiel aus Pablo de Sarasates Musical „Zigeunerweisen“. Sie ließ unter der musikalischen Begleitung ihrer Mutter alle Konzertbesucher staunen.

Dem Anlass entsprechend, erinnerte der „Song for Japan“ mit eindrücklichen Bildern an die Ereignisse von 2011. Mamoru und Kaori Yamaoka, von der Organisation Little Olive, berichteten in ihrem Beitrag von dem Spendenprojekt in Tohoku. Sie machten deutlich, wie groß die Hilfsbedürftigkeit in einigen Kommunen Tohokus, speziell für Kinder, auch fünf Jahre nach der Katastrophe noch ist.

Little Olive Child Foundation ist eine in Tsuzuki-ku ansässige humanitäre Organisation, die sich um hilfsbedürftige Kinder kümmert. Die Organisation hat das Ziel, Kinder, die durch Behinderung, Krankheit oder den Verlust der Eltern in besondere Not geraten sind, zu unterstützen und ihnen Hoffnung und Lebensfreude zu schenken. Little Olive Child Foundation engagiert sich seit dem Erdbeben 2011 besonders in Tohoku und hat dort zahlreiche Kinderprojekte ins Leben gerufen. Weitere Informationen finden Sie auf www.littleolivechildfoundation.org/

hana wa saku (花は咲く) erzählt aus der Perspektive eines Opfers. An dessen Erinnerungen an die Zeit vor der Katastrophe, an die Menschen und an die nicht erfüllten Ziele und Träume von damals. Frau Peters sang diese Titelmelodie der Spendenkampagne des Fernsehsenders NHK auf Japanisch unter der Klavierbegleitung von Frau Yamaguchi.

Nach der Pause gab der Schulchor unter der Leitung von Herrn Puster die Stücke „The Earth is My Mother“ und „Lollipop“ zum Besten. Anschließend nahm das Symphonieorchester unserer Schule auf der Bühne Platz. Unter dem Dirigat von Herrn Eknigk spielte es mit dem Radetzky-Marsch auf. Es folgte die Gipfelbesteigung mit dem Stück „Crestline Summit“ von Lennie Niehaus. Das melancholische Werk „Lady in The Water“ war den zuhörenden Schülern und Lehrern durch den Montagmorgenauftakt schon bekannt. Der musikalische Höhepunkt dieses zweiten Teils bildete „Selections“ von „Les Miserables“. Darin begleitet das Orchester die Solistin Annika Jäger (Klasse 9), die das Stück „I Dream a Dream“ sag. Zum Schluss dieser Komposition vereinigte sich der Schulchor mit dem Orchester und präsentierte „Do you here the people sing“. Die beiden musikalischen Ensembles der Schule schlossen zusammen das Konzert mit „Let the sunshine in“ aus dem Musical „Hair” ab.

Mit dem Charity-Konzert am 11. März möchte die DSTY ihre Anteilnahme und Solidarität mit den Menschen in Tohoku zum Ausdruck bringen. Das Zusammenwirken ganz vieler Beteiligter auf und hinter der Bühne hat einen schönen Konzertabend mit einem tollen Spendenergebnis möglich gemacht. Ganz herzlichen Dank an alle, die dies ermöglichten.

Christian Zink und Karl Eknigk

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